1) Die Stimme der 80er – in Reinform – ich bin sein größter Fan.
James Ingram konnte gleichzeitig samtweich und unglaublich präsent klingen. Er singt nie „zu viel“, aber immer „genau richtig“ – und das macht seine Klassiker so zeitlos. Diese Compilation ist eine Art Schaufenster seiner Stärken: romantische Balladen, große Melodien, Duett-Chemie, Studio-Glanz.
James Ingram hat klar die 80er Jahre im Soul / R&B Bereich musikalisch geprägt. Ich bin ein großer Fan von Ihn und seine Musik erinnert mich an meine schönste Zeit in den 80er Jahren. James Ingram ist genau wie Michael McDonald einfach einzigartig und qualitativ unverkennbar und zeitlos.
2) Duette, die Popgeschichte geschrieben haben
Auf diesem Album stehen gleich mehrere Songs, die Ingram als König der Duette zeigen – u. a. mit Patti Austin, Linda Ronstadt und Michael McDonald.
Gerade auf Vinyl wirkt das fantastisch, weil Stimmen und Harmonien oft griffiger im Raum stehen.
3) Ein Tracklist-Run ohne Füllmaterial
Die Tracklist ist ein Paradebeispiel dafür, wie man ein Greatest-Hits-Album kuratiert: Balladen-Gänsehaut, Soundtrack-Momente und die großen Radio-Singles – u. a. „Just Once“, „One Hundred Ways“, „Baby, Come To Me“, „Somewhere Out There“ und „Yah Mo B There“.
Die Songs: „All-Time“-Highlights auf einer Platte
Ein paar Titel, die diese LP so besonders machen:
- „Just Once“ – einer dieser Songs, bei denen man automatisch leiser macht, um jedes Detail der Stimme zu hören.
- „One Hundred Ways“ – elegant, erwachsen, perfekt phrasiert; ein Lehrstück in Soul-Pop-Stil.
- „Baby, Come To Me“ (mit Patti Austin) – warmer 80s-Schmelz, der nie kitschig wird.
- „Somewhere Out There“ (mit Linda Ronstadt) – Soundtrack-Magie, die auf einer guten Anlage richtig „aufgeht“.
- „Yah Mo B There“ (mit Michael McDonald) – Groove + zwei ikonische Stimmen: das ist Pop-Soul-Luxus.
- „I Don’t Have The Heart“ – die große Ballade, die zeigt, wie viel Kontrolle und Emotion in einer Performance stecken kann.

Vinyl-Faktor: Warum gerade diese Compilation so gut „funktioniert“
Auf einer guten Kette ist The Power of Great Music ein echter HiFi-Test für Stimmen:
- Mitten & Präsenz: Ingrams Bariton/ Tenor-Mischung sitzt genau in dem Bereich, wo Anlagen gnadenlos ehrlich sind.
- Räumlichkeit: Viele Produktionen arbeiten mit Hall und Layern – perfekt, um Bühne und Tiefenstaffelung zu prüfen.
- Dynamik in Balladen: Leise Intros, große Refrains – wenn deine Anlage das sauber staffelt, bekommst du echte Gänsehaut.
Und ja: Compilation-Platten sind manchmal „nur praktisch“. Diese hier ist mehr: Sie wird schnell zur Standard-LP, die man Gästen auflegt, wenn man zeigen will, wie Soul-Stimme in Perfektion klingt.
Editions-Hinweis für Sammler
Das Album ist als Compilation unter dem Namen „Greatest Hits (The Power of Great Music)“ geführt und wird auch als „The Best Of James Ingram / The Power Of Great Music“ gelistet; als ursprüngliches Erscheinungsjahr wird 1991 genannt (je nach Land/Version).
Wenn du kaufst: Achte bei Gebraucht-Vinyl auf Zustand (VG+/NM) und möglichst saubere, nicht „totgespielte“ Balladen-Passagen – gerade die leisen Stellen verraten viel.
Fazit: Eine Schallplatte, die man nicht „braucht“ – sondern haben will
James Ingram – Greatest Hits: The Power of Great Music ist die Art Platte, die du einmal kaufst und dann immer wieder auflegst: für ruhige Abende, für die „eine Stimme“-Momente – und weil sie dich daran erinnert, wie groß 80er-Soul sein konnte, ohne laut zu werden.
Wenn du Soul, R&B und legendäre Duette sammelst, gehört diese LP in deine Sammlung. Punkt.


