Wenn jemand „Alfa Bertone“ sagt, meint er fast immer dieses Coupé, das in einem Blick gleichzeitig italienische Eleganz und sportliche Unruhe ausstrahlt: die Giulia GT-Familie (105/115) – entworfen bei Bertone und bis heute einer der emotionalsten Einstiege in klassische Alfa-Romantik. museoalfaromeo.com+1
Und weil wir bei mySoundbook nicht nur aufs Blech schauen: Der Bertone ist auch ein Klangkörper auf Rädern – mit diesem typischen Twin-Cam-Timbre, das zwischen mechanischem Singen und Vergaser-Atmen liegt. Ich habe in den 90er Jahren mit meinem besten Freund, den ich je hatte, Luca Ravaglia (Ruhe in Frieden) aus Senigallia mit den seinem Alfa Bertone 1000ende Kilometer absolviert, der Wagen war einfach nicht tot zu kriegen. Wir haben in den 90er die ganze Mediterrane Küste bis nach Kalabrien und rüber nach Brindisi und dann mit der Fähre nach Dubrovnik bis nach Griechenland um nach Athen zu kommen.
Die schönste Zeit meines Lebens haben ich mit diesem Auto in Italien verbracht. Wir waren jung und verrückt. Die 80er und 90er Jahre waren die besten Jahre für Musik, Freiheit und Optimismus. Die Menschen waren viel fürsorglicher und die Stimmung war gut. Über das morgen machte man sich keine Sorgen.
Was genau ist „der Alfa Bertone“?
Der Kern des Mythos ist die Giulia Sprint GT (und die späteren GTV/Junior-Varianten) aus der 105/115-Reihe. Die Bandbreite reicht von 1,3 bis 2,0 Liter – vom Junior bis zu den stärkeren GTV-Modellen. www.classic-trader.com+1
Besonders wichtig: Das ist kein „ein Modell“, sondern eine Familie. Wer heute sucht, stolpert über Namen wie:
- Giulia Sprint GT (frühe Basis, Kult wegen „Scalino/Stepnose“) museoalfaromeo.com+1
- GT / GTV / GT Veloce (sportlicher, stärker, begehrter) www.classic-trader.com+1
- GT 1300 Junior / GT 1600 Junior (leichter, oft der preislich „menschlichere“ Einstieg) www.classic-trader.com+1

Warum der Bertone heute noch so zieht (Design, Gefühl, Sound)
1) Design, das nicht altert
Der Bertone wirkt auch 2025 nicht „retro“, sondern zeitlos scharf: lange Haube, klare Flanken, feine Fensterlinie – und vorne dieses Alfa-Gesicht, das gleichzeitig freundlich und angriffslustig ist. Gerade die frühen Autos mit Stepnose haben ein eigenes Charisma. DIE WELT+1
2) Fahrgefühl: leicht, direkt, analog
Moderne Autos sind schnell – aber der Bertone ist lebendig. Du spürst Lenkung, Gewichtstransfer, Grip-Aufbau. Diese Autos kommunizieren.
3) mySoundbook-Moment: der Twin-Cam als Instrument
Der Vierzylinder ist kein „nur Motor“. Er klingt nach:
- mechanischer Präzision (Ventiltrieb/Ansauggeräusch),
- Vergaser-Atem (wenn sauber eingestellt),
- und einem hellen, drehfreudigen Crescendo.
Je nach Auspuff/Setup kann das von „klassisch-samtig“ bis „GTA-nervös“ gehen – und genau deshalb passt der Bertone so perfekt ins mySoundbook-Universum.
Kaufberatung in 60 Sekunden: Worauf es beim Alfa Bertone wirklich ankommt
Der wichtigste Satz: Zustand schlägt Variante. Eine perfekte „kleinere“ Version ist besser als ein großes Modell mit Struktur-Themen.
Checkliste (Kurzform):
- Rost & Substanz: Schweller, Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Boden, Dome.
- Spaltmaße & Unfallschäden: Klassiker-Karosserien erzählen Geschichten.
- Technik-Stand: Kühlung, Elektrik, Vergaserabstimmung, Bremsen.
- Originalität vs. Restomod: Beides kann großartig sein – aber der Markt bewertet anders.
Als Einstieg in die Tiefe ist ein fundierter Buying-Guide hilfreich. www.classic-trader.com
News: Gibt es einen „neuen Alfa Bertone“? Was Alfa Romeo aktuell wirklich vorhat
Viele hoffen auf ein neues Coupé im Geist des Bertone: leicht, schön, fahrerorientiert. Offiziell bestätigt ist ein solcher „Bertone-Nachfolger“ derzeit nicht. Was es aber gibt, sind handfeste Produkt-News, die zeigen, in welche Richtung Alfa Romeo gerade steuert.

1) Giulia & Stelvio bleiben länger – Produktion bis Ende 2027 (statt früherer Ablösung)
Mehrere Quellen berichten, dass Alfa Romeo die aktuellen Generationen von Giulia und Stelvio länger laufen lässt – bis Ende 2027. Hintergrund: die Nachfolger verzögern sich, weil Alfa die Technikstrategie anpasst (u. a. wegen langsamerer EV-Nachfrage und der Integration von Verbrenner/Hybrid in die nächste Architektur). Motor1.com+2auto motor und sport+2
Warum das wichtig ist: Wenn eine Marke Zeit gewinnt, priorisiert sie meist Volumen und Profitabilität – Coupé-Träume rutschen dann oft nach hinten.
2) STLA Large: Die nächste Plattform – und sie wird „multi-energy“
Die kommenden Generationen von Giulia/Stelvio sollen auf STLA Large basieren. Die Strategie ist nicht mehr „nur elektrisch“, sondern flexibler (EV und – je nach Markt/Timing – auch Verbrenner/Hybrid). Car and Driver+2auto motor und sport+2
Interpretation (ohne Versprechen): Eine moderne, leistungsfähige Plattform kann theoretisch auch sportliche Ableger tragen. Aber: Das ist aktuell Spekulation – keine Alfa-Ankündigung.
3) Quadrifoglio: Nicht „Ende“, sondern Rückkehr 2026 (laut Berichten)
Interessant für Fans: Es gibt Berichte, dass Quadrifoglio-Modelle 2026 wieder eine Rolle spielen, statt still zu verschwinden. DIE WELT+2CarExpert+2
4) Stelvio-Nachfolger: Verzögerung & Hybrid-Entwicklung – bereits 2025 Thema
Reuters berichtete bereits im Mai 2025, dass sich der neue Stelvio verschieben könnte – unter anderem, weil neben der ursprünglich geplanten EV-Ausrichtung auch Hybrid entwickelt werden soll, was Zeit kostet. Reuters
Was bedeutet das für ein mögliches neues Coupé?
Wenn du „neues geplantes Modell“ im Sinne eines neuen Coupés à la Bertone meinst, ist die Lage Ende Dezember 2025 so:
- Kein offiziell bestätigtes neues Alfa-Bertone-Coupé.
- Alfa konzentriert sich nachweislich auf die Kernbaureihen (Giulia/Stelvio, Tonale-Update etc.). Car and Driver+1
- Trotzdem ist der Heritage-Faktor stark – man sieht es an limitierten Sondermodellen und der anhaltenden Mythologie rund um Alfa-Design. DIE WELT+1
Kurz: Der Markt bekommt gerade Strategie & Plattform, aber noch kein „Bertone-Reboot“ als Serien-Statement.
Wenn jemand „Alfa Bertone“ sagt, meint er fast immer dieses Coupé, das in einem Blick gleichzeitig italienische Eleganz und sportliche Unruhe ausstrahlt: die Giulia GT-Familie (105/115) – entworfen bei Bertone und bis heute einer der emotionalsten Einstiege in klassische Alfa-Romantik. museoalfaromeo.com+1
Und weil wir bei mySoundbook nicht nur aufs Blech schauen: Der Bertone ist auch ein Klangkörper auf Rädern – mit diesem typischen Twin-Cam-Timbre, das zwischen mechanischem Singen und Vergaser-Atmen liegt.
Was genau ist „der Alfa Bertone“?
Der Kern des Mythos ist die Giulia Sprint GT (und die späteren GTV/Junior-Varianten) aus der 105/115-Reihe. Die Bandbreite reicht von 1,3 bis 2,0 Liter – vom Junior bis zu den stärkeren GTV-Modellen. www.classic-trader.com+1
Besonders wichtig: Das ist kein „ein Modell“, sondern eine Familie. Wer heute sucht, stolpert über Namen wie:
- Giulia Sprint GT (frühe Basis, Kult wegen „Scalino/Stepnose“) museoalfaromeo.com+1
- GT / GTV / GT Veloce (sportlicher, stärker, begehrter) www.classic-trader.com+1
- GT 1300 Junior / GT 1600 Junior (leichter, oft der preislich „menschlichere“ Einstieg) www.classic-trader.com+1
Warum der Bertone heute noch so zieht (Design, Gefühl, Sound)
1) Design, das nicht altert
Der Bertone wirkt auch 2025 nicht „retro“, sondern zeitlos scharf: lange Haube, klare Flanken, feine Fensterlinie – und vorne dieses Alfa-Gesicht, das gleichzeitig freundlich und angriffslustig ist. Gerade die frühen Autos mit Stepnose haben ein eigenes Charisma. DIE WELT+1
2) Fahrgefühl: leicht, direkt, analog
Moderne Autos sind schnell – aber der Bertone ist lebendig. Du spürst Lenkung, Gewichtstransfer, Grip-Aufbau. Diese Autos kommunizieren.
3) mySoundbook-Moment: der Twin-Cam als Instrument
Der Vierzylinder ist kein „nur Motor“. Er klingt nach:
- mechanischer Präzision (Ventiltrieb/Ansauggeräusch),
- Vergaser-Atem (wenn sauber eingestellt),
- und einem hellen, drehfreudigen Crescendo.
Je nach Auspuff/Setup kann das von „klassisch-samtig“ bis „GTA-nervös“ gehen – und genau deshalb passt der Bertone so perfekt ins mySoundbook-Universum.
Kaufberatung in 60 Sekunden: Worauf es beim Alfa Bertone wirklich ankommt
Der wichtigste Satz: Zustand schlägt Variante. Eine perfekte „kleinere“ Version ist besser als ein großes Modell mit Struktur-Themen.
Checkliste (Kurzform):
- Rost & Substanz: Schweller, Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Boden, Dome.
- Spaltmaße & Unfallschäden: Klassiker-Karosserien erzählen Geschichten.
- Technik-Stand: Kühlung, Elektrik, Vergaserabstimmung, Bremsen.
- Originalität vs. Restomod: Beides kann großartig sein – aber der Markt bewertet anders.
Als Einstieg in die Tiefe ist ein fundierter Buying-Guide hilfreich. www.classic-trader.com
News: Gibt es einen „neuen Alfa Bertone“? Was Alfa Romeo aktuell wirklich vorhat
Viele hoffen auf ein neues Coupé im Geist des Bertone: leicht, schön, fahrerorientiert. Offiziell bestätigt ist ein solcher „Bertone-Nachfolger“ derzeit nicht. Was es aber gibt, sind handfeste Produkt-News, die zeigen, in welche Richtung Alfa Romeo gerade steuert.
1) Giulia & Stelvio bleiben länger – Produktion bis Ende 2027 (statt früherer Ablösung)
Mehrere Quellen berichten, dass Alfa Romeo die aktuellen Generationen von Giulia und Stelvio länger laufen lässt – bis Ende 2027. Hintergrund: die Nachfolger verzögern sich, weil Alfa die Technikstrategie anpasst (u. a. wegen langsamerer EV-Nachfrage und der Integration von Verbrenner/Hybrid in die nächste Architektur). Motor1.com+2auto motor und sport+2
Warum das wichtig ist: Wenn eine Marke Zeit gewinnt, priorisiert sie meist Volumen und Profitabilität – Coupé-Träume rutschen dann oft nach hinten.

2) STLA Large: Die nächste Plattform – und sie wird „multi-energy“
Die kommenden Generationen von Giulia/Stelvio sollen auf STLA Large basieren. Die Strategie ist nicht mehr „nur elektrisch“, sondern flexibler (EV und – je nach Markt/Timing – auch Verbrenner/Hybrid). Car and Driver+2auto motor und sport+2
Interpretation (ohne Versprechen): Eine moderne, leistungsfähige Plattform kann theoretisch auch sportliche Ableger tragen. Aber: Das ist aktuell Spekulation – keine Alfa-Ankündigung.
3) Quadrifoglio: Nicht „Ende“, sondern Rückkehr 2026 (laut Berichten)
Interessant für Fans: Es gibt Berichte, dass Quadrifoglio-Modelle 2026 wieder eine Rolle spielen, statt still zu verschwinden. DIE WELT+2CarExpert+2
4) Stelvio-Nachfolger: Verzögerung & Hybrid-Entwicklung – bereits 2025 Thema
Reuters berichtete bereits im Mai 2025, dass sich der neue Stelvio verschieben könnte – unter anderem, weil neben der ursprünglich geplanten EV-Ausrichtung auch Hybrid entwickelt werden soll, was Zeit kostet. Reuters
Was bedeutet das für ein mögliches neues Coupé?
Wenn du „neues geplantes Modell“ im Sinne eines neuen Coupés à la Bertone meinst, ist die Lage Ende Dezember 2025 so:
- Kein offiziell bestätigtes neues Alfa-Bertone-Coupé.
- Alfa konzentriert sich nachweislich auf die Kernbaureihen (Giulia/Stelvio, Tonale-Update etc.). Car and Driver+1
- Trotzdem ist der Heritage-Faktor stark – man sieht es an limitierten Sondermodellen und der anhaltenden Mythologie rund um Alfa-Design. DIE WELT+1
Kurz: Der Markt bekommt gerade Strategie & Plattform, aber noch kein „Bertone-Reboot“ als Serien-Statement.

mySoundbook-Fazit
Der Alfa Bertone bleibt eine der schönsten Kombinationen aus Design, Fahrgefühl und Sound – ein Klassiker, der nicht „alt“ wirkt, sondern ehrlich. Historisch ist klar, warum er Kult ist (Giulia Sprint GT & 105/115-Familie als Bertone-Kapitel). museoalfaromeo.com+2www.classic-trader.com+2
Bei den News ist das Bild ebenso klar: Alfa Romeo arbeitet an der nächsten Generation auf STLA Large, hält die aktuellen Giulia/Stelvio aber bis 2027 am Leben – und öffnet die Tür wieder stärker für Verbrenner/Hybrid, statt alles auf „nur EV“ zu setzen. auto motor und sport+2Car and Driver+2
Und genau deshalb ist der Moment ideal für einen Vintage-Artikel: Während die Zukunft noch gebaut wird, ist der Bertone heute schon das, was viele morgen wieder suchen – Charakter statt Kompromiss.


