R.I.P. Chick Corea – ein sanfter Teufel und Jazz Gigant

Ein Pianist der ständig auf der Suche war nach Innovationen im Jazz

Cick Corea und Miles Davis sind zwei Namen die jeder Musikliebhaber kennen sollte. Sie haben beide den Jazz völlig neu revolutioniert und selbst Pop und Jazz Giganten wie Herbie Hancock und Quincy Jones verneigen sich vor diesen beiden Künstlern. Miles Davis wäre heute 95 Jahre alt wenn noch leben würde.

Miles Davis war in den späten Sechzigerjahren etwas Sauer, weil Jimmy Hendrix, James Brown oder The Byrd uva. erfolgreicher waren und auch deutlich interessanter für die breite Masse; damals war der Jazz mehr was für Freaks und u.a. der Rock sowie der Soul und Pop immer mehr Anfang der 70er Jahren Millionen von Menschen erreichten.

Daher mußte sich auch Jazz Größen wie Miles Davis und Chick Corea sich immer neue erfinden um Ihr Publikum auch in anderen Stilrichtungen zu erreichen. Der begnadete Jazz Pianist Chick Corea war der Enkel US-Amerikanischer Einwanderer aus Süditalien.

Bildergebnis für Chick Corea Grammy

Mit seinem Fender Rhodes E-Piano verhalf Chick Korea den Ausnahme Künstler Miles Davis bei der Aufnahme des Album „Bitches Brew“ zum Welterfolg. Damals was Corea 29 Jahre alt und schon seit über 15 Jahren ein gereifter Musiker, da er schon sehr früh in seiner Kindheit mit div. Instrumente zu spielen begann. Er war der Türöffner für Latin Music, Jazzrock und auch als Crossover für Klassik. Dennoch setze er immer wieder Akzente des Pop in seine früheren und späteren Plattenaufnahmen. Chick hatte schon als kleiner Junge klassischen Klavierunterricht und fand später zum Jazz genau so wie der Bandkollege von Miles Davis, Herbie Hancock.

Die Absolute eigene Identität erreichte er Anfang der 80er jähre mit den Fusion Jazz Alben “ Chick Corea and the Electric Band“ mit Dave Weckl am Schlagzeug, John Patitucci am Bass und Frank Gamble an der Gitarre und Eric Marienthal am Saxophon und Klarinette, sowie auch Scott Henderson und Carlos Rios.

1971 gründete Corea zusammen mit Bassist Stanley Clarke, Saxophonist Joe Farrell, Schlagzeuger Airto Moreira sowie dessen Frau, Sängerin Flora Purim, die Gruppe Return to Forever. 1972 nahm diese Fusion-Formation ihr gleichnamiges Debüt-Album auf.

Im selben Jahr nahmen Corea, Clarke, Farrell und Schlagzeuger Tony Williams mit dem einflussreichen Saxophonisten Stan Getz dessen Album Captain Marvel auf. Im September des Jahres nahmen Return to Forever ihr zweites Studioalbum namens Light as a Feather auf, das auch eine der berühmtesten Kompositionen von Chick Corea enthielt: Spain.

In neuer Besetzung folgten weitere Aufnahmen mit der Fusion-Formation, unter anderem mit Gitarrist Bill Connors und Schlagzeuger Lenny White. 1975 wurde das Album No Mystery, das einen Grammy gewann, aufgenommen.

Zur gleichen Zeit nahm Chick Corea zwei Soloalben auf: The Leprechaun und My Spanish Heart. Kurz darauf lernte er seine spätere Frau Gayle Moran kennen, als sie als Sängerin für Return to Forever engagiert wurde.

Kurzvita: Armando Anthony „Chick“ Corea (* 12. Juni 1941 in ChelseaMassachusetts; † 9. Februar 2021[1] in TampaFlorida) war ein US-amerikanischer Musiker. Er zählte zu den bedeutendsten zeitgenössischen JazzPianisten und –Komponisten und galt außerdem als einer der Gründerväter des Jazzrock.[2][3] Er gewann 23 Grammy Awards, nominiert war er für 67.

Corea war Mitglied der neuen religiösen Bewegung Scientology.[3][11] Bei allen Veröffentlichungen seit seinem Album To The Stars, das durch den Scientology-Gründer L. Ron Hubbard inspiriert war, findet sich dieser immer unter den Danksagungen.[8] Chick Corea ist auf drei Liedern von Hubbards Album Space Jazz: The Soundtrack of the Book Battlefield Earth zu hören, das 1982 erschien.[12] In einem Interview mit dem E-Zine All About Jazz sagte er über Hubbard:

„Hubbard was a great artist himself. One way to learn about Scientology is to know who Ron Hubbard was. He was a great man.“

„Hubbard war selbst ein großartiger Künstler. Ein Weg, etwas über Scientology zu lernen, ist zu wissen, wer Ron Hubbard war. Er war ein großartiger Mensch.“

– Chick Corea – einer seiner letzten Konzerte in 2018 in San Javier

1993 wurde Corea von einem Konzert, das im Zuge der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Stuttgart stattfinden sollte, vom Veranstalter ausgeschlossen. Der Grund dafür war, dass die Landesregierung Baden-Württembergs die Subventionen für die Veranstaltung streichen wollte, was mit Coreas Scientology-Mitgliedschaft begründet wurde. Corea erhob beim Mannheimer Verwaltungsgerichtshof Klage gegen Bekundungen der Landesregierung, die Förderung von Veranstaltungen, bei denen bekennende Scientologen auftreten, überprüfen zu wollen. Die Klage wurde abgewiesen.

Chick Corea hat seit 1966 bis 2021 mehr als 30 Alben aufgenommen und wurde in verschiedenen Disziplinen mehrmals ausgezeichnet. Er Starb an einer seltenen Krebskrankheit die kürzlich in den letzten Jahren bei Ihm entdeckt wurde.

Pressezitat Vip.de :

Den Musikpreis Grammy gewann er nach Angaben der Akademie 23 Mal, so oft wie kein anderer Jazz-Musiker. Nominiert wurde er 67 Mal. Die Musikwelt trauert um den begnadeten Künstler, der selbst während der Corona-Pandemie die Leidenschaft für Live-Konzerte nicht verlor.

„Er war ein geliebter Ehemann, Vater und Großvater, ein großartiger Mentor und Freund für so viele“, heißt es unter anderem in dem Facebook-Beitrag, in dem auch seine letzte Botschaft Coreas übermittelt wurde. Die Welt brauche mehr Künstler, wurde er darin zitiert. „Meine Mission war es immer, die Freude am Gestalten zu bringen, wo immer ich konnte, und dies mit all den Künstlern zu tun, die ich so sehr bewundere – das war der Reichtum meines Lebens.“

Die legendäre Chick Corea Electric Band


Über Carlo F. L.

Founder & CEO of mySoundbook.eu

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